Was sollte eine Altenbetreuerin über ihre zu pflegende Person wissen?

Was sollte eine Altenbetreuerin über ihre zu pflegende Person wissen?

Wenn eine fremde Person bei unseren Eltern oder Familienmitgliedern einzieht, kann das für beide Seiten mit gewissen Sorgen verbunden sein. Es ist demnach wichtig, dass man die Pflegerin über alle Angelegenheiten, die mit der Gesundheit, dem Alltag, dem Haushalt, sowie mit den Gewohnheiten der zu pflegenden Person verbunden sind, informiert. Dies hilft Ihnen sicherlich manche unvorhergesehenen und stressigen Situationen zu vermeiden. Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen gesammelt, die Sie mit Ihrer Pflegerin besprechen sollten.

Worüber sollte man Ihre Betreuerin informieren?

  • Medikamente: welche Medikamente die zu betreuende Person einnimmt, was man machen soll, wenn sie alle werden, ob es irgendwelche Medikamente gibt, die man nur gelegentlich verabreichen soll (z.B. beim Kopfschmerzen oder Bluthochdruck),

  • wo liegen zuhause Dinge, wie ein Thermometer, ein Blutdruckmessgerät usw.,

  • die wichtigsten Adressen: wo gibt es ein Krankenhaus, eine Arztpraxis, sowie die Telefonnummer des Familienarztes oder der Familienmitglieder, die man im Notfall anrufen kann,

  • ob es bereits vereinbarte Arzttermine gibt und wo diese notiert sind,

  • wo es nahegelegene Einkaufsmöglichkeiten gibt,

  • ob die zu betreuende Person Besuche bekommt, wenn ja, wer und wie oft kommt,

  • ob noch jemand z.B. vom Pflegedienst, eine zusätzliche Haushaltshilfe oder eine Krankenschwester regelmäßig kommt,

  • ob die zu pflegende Person eine Diät einhalten sollte, was sie gerne isst und was Sie überhaupt nicht ertragen kann,

  • ob die pflegebedürftige Person an Allergien leidet,

  • ob die zu pflegende Person einen bestimmten Tagesablauf hat: wann sie Mahlzeiten bekommen sollte, ob sie einen Mittagsschlaf macht, um wie viel Uhr sie ins Bett geht usw.,

  • was die zu pflegende Person gerne in ihrer Freizeit macht, z.B. Zeitungen oder Bücher liest, Brettspiele spielt oder spazieren geht,

  • welche Kosmetika die zu pflegende Person braucht: z.B. eine Feuchtigkeitscreme,

  • was man machen sollte, wenn die zu betreuende Person nervös, unruhig wird,

  • wen man im Falle von einem unvorhergesehen Ereignis anrufen sollte,

  • wenn es zu Hause irgendwelche Tiere gibt, wer diese füttern und sich um sie kümmern soll,

  • was man machen soll, wenn zuhause etwas kaputt geht,

  • wann der Müll abgeholt wird.

Die ausländischen PflegerInnen, die zu Ihnen kommen, stehen am Anfang vor großen Herausforderungen. Sie müssen sich nicht nur an das Leben in einem anderen Land gewöhnen, aber auch viel über das Leben der zu betreuenden Person lernen, um ihre Pflichte bestmöglich zu erfüllen. Wir hoffen, dass unsere Ratschläge für Sie hilfreich sein werden. Je schneller die Betreuerinnen und Betreuer alles kennenlernen, desto einfacher wird die Anpassung an die neue Situation sowohl für die Pflegekraft, als auch für die zu pflegende Person.

 

 

 

Sie finden uns jetzt auch auf:
In unserer Datenbank finden Sie über 8000 Betreuungskräfte!
facebook de